Ernährung

Wer mit Lungenfibrose lebt, sollte seiner Ernährung besondere Aufmerksamkeit schenken – denn eine gute Nährstoffversorgung, ein stabiles Gewicht und eine hohe Lebensqualität hängen eng zusammen.
Eine regelmäßige ernährungsmedizinische Bewertung ist essenziell, da sowohl Gewichtsverlust als auch Übergewicht mit einer schlechteren Prognose assoziiert sind.
Bei ungewolltem Gewichtsverlust kann eine gezielte energiereiche Diät das Körpergewicht stabilisieren oder verbessern.
Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung mit hohem Anteil an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und ungesättigten Fettsäuren wird empfohlen. Ein hoher Konsum von gesättigten Fettsäuren und Fleisch kann das Risiko für Lungenfibrose erhöhen und sollte reduziert werden.
Omega-3-Fettsäuren zeigen in aktuellen Studien einen möglichen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf und das Überleben bei Lungenfibrose.
Die begleitende Einnahme von Nahrungsergänzungs-Mitteln wie Vitamin D sollte individuell nach Ernährungsstatus und Laborwerten erwogen werden.
Die Kontrolle von gastroösophagealem Reflux ist wichtig, da Reflux häufig bei IPF vorkommt. Die Säure aus dem Magen gelangt dann in die Lunge und verursacht dort Entzündungen und Vernarbungen.
Eine Anpassung der Ernährung zur Reduktion von Reflux-Symptomen ist sinnvoll.
Vermeiden:
- Große Mahlzeiten
- Gewürze
- Fettreiche Speisen
- Alkohol
- Koffeinhaltige Getränke
