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Angehörige – ein Fels in der Brandung

Eine Erkrankung wie Lungenfibrose betrifft nicht nur die Patienten selbst, sondern auch ihre Familien. Angehörige begleiten den Weg mit all seinen Herausforderungen, Sorgen und Veränderungen. Sie sind emotionale Stütze, Alltagshelfer und Pflegende. Sie sind die Menschen, die Halt geben, wenn es schwer wird. 

In unserem Verein sind Angehörige herzlich willkommen. Sie bringen ihre Erfahrungen ein, tauschen sich aus und unterstützen andere Familien in ähnlichen Situationen. Weil Sie oft gesünder sind und etwas mehr Abstand zu der chronischen Krankheit des Partners haben, können sie besser beobachten als er das selbst kann. Gemeinsam lernen wir, mit der Erkrankung umzugehen und neue Wege im Alltag zu finden.

Ein wichtiger Bereich ist auch die Ernährung. Viele Angehörige machen sich Gedanken darüber, wie sie ihre Partner gut versorgen können – besonders dann, wenn Medikamente Nebenwirkungen wie Übelkeit, Appetitlosigkeit oder Durchfall verursachen. Der Austausch über angepasste Ernährung, kleine Mahlzeiten oder neue, verträgliche Rezepte kann eine große Hilfe sein. Die Akzeptanz und das Verständnis der Einschränkungen ist ein gemeinsamer Lernprozess. 

Gemeinsam sind wir stärker. Unser gemeinsames Ziel ist es, Lebensqualität zu erhalten, Verständnis zu schaffen und niemanden mit seinen Sorgen allein zu lassen. Vorbereitsein auf den Notfall sollte von Patienten und ihren Angehörigen gemeinsam besprochen und organisiert werden.

Die Teilnahme von Partnern und anderen Angehörigen ist bei unseren regionalen Selbsthilfegruppentreffen erwünscht, soweit sie dazu bereit sind. 

Seit unserer letzten Patiententagung in Frankfurt im Herbst 2024 besteht eine Gruppe von Angehörigen von Mitgliedern zusammengeschlossen, die an jedem zweiten Donnerstag im Monat online per Zoom trifft.