Behandlungsmöglichkeiten
Eine Lungenfibrose ist bislang nicht heilbar. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Verlauf der Erkrankung zu verlangsamen, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt von der Form der Lungenfibrose, dem Stadium der Erkrankung und der individuellen Situation der Betroffenen ab.
Moderne Medikamente können bei bestimmten Formen der Lungenfibrose das Fortschreiten der Vernarbung bremsen. Ergänzend spielen nicht-medikamentöse Maßnahmen eine wichtige Rolle. Dazu gehören Atemphysiotherapie, gezieltes Training, Sauerstofftherapie oder eine pneumologische Rehabilitation. In ausgewählten Fällen kann auch eine Lungentransplantation in Betracht kommen.
Eine frühzeitige und individuell abgestimmte Therapie ist entscheidend. Sie hilft, die Belastbarkeit möglichst lange zu erhalten und mit der Erkrankung aktiv umzugehen.

Medikamente
Bei Diagnosestellung sollte mit antifibrotischen Medikamenten begonnen werden.

Sauerstofftherapie
Eine Sauerstofftherapie ist bei fortgeschrittener Lungenfibrose wichtig, weil sie Sauerstoffmangel im Blut behandelt.

Atemphysiotherapie ist ein wichtiger Baustein zur Behandlung einer Lungenfibrose.

Bewegung und Lungensport
Lungensport orientiert sich an der Leistungsfähigkeit von Patienten.

Psychopneumologie
Psychopneumologie fördert Lunge und Psyche als Einheit.

Transplantation
Eine Lungentransplantation kann unter bestimmten Voraussetzungen eine therapeutische Option sein.